Anreise 15.12.2018 Abreise 20.12.2018 Personen 2 Personen
Der Brauch des Weihnachtsbaumes

Festlichen Weihnachtsbaum in der Wannenkopfhütte erleben

Wie die Kirsche auf der Torte
Weihnachten ohne Traditionen ist wie Heiße Schokolade ohne Schlagsahne. Es geht zwar schon ohne, aber wie sieht das denn bitte aus? Das bekannteste aller weihnachtlichen Sahnehäubchen ist das zeremonielle Aufstellen und Schmücken eines Weihnachtsbaumes.
Die internationale Tanne
Das Aufstellen u. Schmücken des Weihnachtsbaumes gilt als weltweit am weitesten verbreitete Symbol des Weihnachtsfestes. In Indien müssen *Bananenbäume* für all den Baumschmuck herhalten & in Japan sorgt der jährlich mit *bunten Laternen geschmückte „Lichtbaum“* für eine festliche Stimmung
Was soll das Ganze?!
Doch was soll der Hype um diesen Baum, der nichts weiter macht als dazustehen und schön auszusehen? Wo kommt die Idee her, sich eine Tanne ins Zimmer zu stellen, sie mit allerlei glitzerndem Klims und Bims zu schmücken und das alle Jahre wieder?

Back to the Roots

Die Frage ist garnicht so einfach. Man munkelt, seine Anfänge liegen in der heidnischen Tradition des Julfestes, bei welchem die Germanen Tannenzweige, die zur damaligen Zeit nahezu verehrt und als Symbol des Lebens betrachtet wurden, zur Wintersonnenwende an öffentliche Orte gelegt wurden. Das ist zwar eine romantische Vorstellung, aber begründet haben sie unsere heutige Weihnachtsbaum-Tradition damit noch nicht.

Der erste tatsächliche Beleg für unseren geliebt-geschmückten Baum geht zurück auf das Jahr 1570, als Zunfthäuser der Bremer Handwerker Bäume, behangen mit Äpfeln, Nüssen und Datteln, aufstellten. Insbesondere Kinderaugen fingen beim Anblick all dieser Leckereien zu strahlen an – sie durften den gesunden Baumschmuck schließlich auch vernaschen.

Nach und nach ging der Brauch von den Zünften in die bürgerlichen Familien über, bis er im 17. und 18. Jahrhundert langsam die Städte zu erobern begann.

Aus dem Baum, der ursprünglich vor allem Kinderherzen höher hüpfen ließ, wurde ein mit Wachslichtern, vergoldetem Obst, Engel und Puppen geschmückter Riese, an dem sich nun hauptsächlich reiche evangelische Bürger erfreuen konnten

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der Zeit der Freiheitskriege gegen Napoleon, wurde der Baum schließlich konfessionsübergreifend zum Sinnbild des Deutschtums und entwickelte sich zu dem, was er bis heute für die meisten Familien bedeutet: ein lichterglitzernder Mittelpunkt für die Bescherung. Es kamen mundgeblasene Glaskugeln dazu und Lametta als Sinnbild glitzernder Eiszapfen.

Im Laufe des gleichen Jahrhunderts hatte der Weihnachtsbaum dann auch international seinen Durchbruch. Dank adeliger Verwandschaftsverbindungen, Auswanderer und Soldaten können sich jetzt weltweit Weihnachtsfans an ihrem alljährlichen Tannenbaum erfreuen.

Die Hütte trumpft auf!

Am 23. Dezember haben es sich auch unsere Hütten-Mitarbeiter zur Aufgabe gemacht, Germanys Next Weihnachtsbaum in die eigenen urigen vier Hüttenwände zu bekommen. Die Tanne ist nicht nur groß, stattlich und hat die perfekten Proportionen, sondern sie punktet auch noch mit Stil! Behangen mit den schönsten, glitzerndsten Kugeln strahlt sie ihren Hüttengäste entgegen und sorgt so für eine glanzvoll-festliche Atmosphäre.