
Sternschnuppennächte im August
5 Himmelsfakten rund um die Perseiden

Was wir als Sternschnuppe sehen, ist ein kleines Staub- oder Gesteinsteilchen, das in die Erdatmosphäre eintritt und dort verglüht. Der leuchtende Lichtstreifen wird Meteor genannt.

Die kleinen Teilchen wurden vom Kometen 109P/Swift-Tuttle hinterlassen. Jedes Jahr bewegt sich die Erde durch seine Staubspur – und das Himmelsschauspiel beginnt von Neuem.

Perseiden treffen mit einer Geschwindigkeit von rund 59 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre. Das entspricht mehr als 200.000 Kilometern pro Stunde.

Die Meteore können überall am Himmel auftauchen. Verlängert man ihre Leuchtspuren gedanklich zurück, scheinen sie jedoch aus der Richtung des Sternbilds Perseus zu kommen. Deshalb heißen sie Perseiden.

Damit sich Deine Augen an die Dunkelheit gewöhnen, solltest Du mindestens 15 Minuten auf helles Licht und den Blick aufs Smartphone verzichten. Danach kannst Du auch schwächere Sternschnuppen leichter entdecken.
Tipps für Eure Sternschnuppennacht
Sucht Euch einen gemütlichen Platz mit möglichst freiem Blick auf den Himmel. Zieht Euch auch im August warm an – auf 1.350 Metern können die Nächte frisch werden. Legt das Smartphone beiseite und gebt Euren Augen etwas Zeit, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
Und dann gilt nur noch: zurücklehnen, nach oben schauen und das Wünschen nicht vergessen.

