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Nur noch ein paar Tage, dann steht die Faschingszeit wieder vor der Tür. Aber woher kommt der Fasching, wieso heißt er so? Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
Ganz sicher kann das niemand sagen, denn die ersten schriftlichen Geschichten darüber, stammen aus dem Mittelalter. Doch gefeiert wurde schon viel früher. Die Ursprünge des Faschings sollen bis zu den alten Römern zurückreichen. Damals wurde in Rom das sogenannte Saturnalienfest gefeiert, zu dessen Anlass zwischen den Herren und Sklaven Gleichheit herrschte. Da wurden schon einmal die Sklaven bedient und man beschenkte sich gegenseitig.
Eine weitere Möglichkeit, die den Grund des Faschingfeierns erklärt, ist die Winteraustreibung. Vor langer Zeit versuchte man dies mit hässlichen Masken, lautem Geschrei und Lärm. Heute gehört Singen und Lärmen natürlich zum Fasching genauso dazu, wie ein leckerer Krapfen. Der „Sieg“ über den Winter wurde hinterher gemeinsam gefeiert, mit Musik und Gesang, Essen und Trinken, dazu wurde getanzt und gelacht. Genauso, wie wir uns heutzutage eine gelungene Faschingsparty wünschen.
Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen zunächst in den Formen "vaschanc" und "vaschang" auf. Wortgeschichtlich leitet sich Fasching also von dem Wort „Fastenschank“ her - dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der damaligen, strengen Fastenzeit. Vor allem in Altbayern und Österreich spricht man vom Fasching.
Dies kam so zustande, dass Fasching ursprünglich der Abend und die letzte fröhliche Nacht vor dem Aschermittwoch war. An diesem Tag begann dann die strenge Fastenzeit, die immerhin 40 Tage dauern sollte. In früheren Tagen nahmen die Menschen die Fastenzeit sehr ernst und deshalb war dieser Tag vor dem Aschermittwoch die letzte Gelegenheit, ausgelassen zu feiern, zu essen und zu trinken. Dies sind genau die 40 Tage vor Ostern, die uns Menschen an die 40 Tage erinnern sollten, die Jesus in der Wüste verbracht hatte. Heute wird die ganze Festzeit, beginnend vom 11.11. um 11:11 Uhr bis einschließlich Faschingsdienstag als Faschingszeit benannt.
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